Donnerstag, 26. Dezember 2013
Dienstag, 17. Dezember 2013
In letzter Minute
Montag, 2. Dezember 2013
1522 Wochen Jazz
Alle sieben Tage schreibt Peter Rüedi eine Kolumne in der Weltwoche. Politiisch frei und auch sonst frei improvisiert. Ausgangspunkt ist jeweils ein neues Album. Und was Peter Rüedi dazu assoziiert. Das war schon immer so, seit dreissig Jahren ohne einen Unterbruch. Womit sich nach Adam Riese 1522 kleine Stücke - "Momente" - über Jazz angesammelt haben. Und die nun tatsächlich zwischen zwei Buchdeckeln gedruckt vorliegen. In Buchstaben gemessen sind das alle drei Herr-der-Ringe-Bände multizipliert mit drei. Ein Lebenswerk!
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Donnerstag, 28. November 2013
Ohne Schlagzeug
Das Zürcher Festival «Unerhört» ist der Treffpunkt für das Experimentelle und das Avantgardistische. Aber das «Unerhörte» muss nicht unhörbar sein, im Gegenteil, wie beispielsweise die Musik des österreichischen Gitarristen Wolfgang Muthspiel belegt. Am 30. November, 15 h, tritt er im Theater Neumarkt in einem Duo auf, das so virtuos wie auch melodisch ist: Muthspiel zusammen mit dem 67-jährigen St. Galler Saxofonisten Andy Scherrer. Den Jazz, den diese beiden Musiker spielen, ist von der Art, die auch «normale» Leute zu Hause auf dem Sofa hören wollen und voll und ganz geniessen können. Wie das klingt, zeigen die beiden nicht nur live, sondern auch auf ihrem Album «Drumfree». Ohne Schlagzeug, aber mit Gefühl unterstützt vom 47-jährigen US-Bassisten Larry Grenadier, sorgen Muthspiel und Scherrer für einen Rhythmus, den man nur mit einem einzigen Wort umschreiben kann: Unerhört! ★★★★ ★
Material Records
Material Records
Donnerstag, 21. November 2013
Freitag, 8. November 2013
Samstag, 26. Oktober 2013
Sonntag, 20. Oktober 2013
Die Deadline für Deadline
Mein Kollege Constantin Seibt schreibt "Deadline", das Blog. Es ist das beste unserer Zunft. Gratis, wie jedes andere Blog. ich empfehle es auf meiner Blogliste unten rechts.
Nun präsentiert Constatiin Seibt "Deeadline", das Buch. Zu einem Preis, wie jedes Buch. Mehr als 30 Franken will er dafür, obschon jeder Text bereits im Blog zu lesen war. Mal abgesehen vom Vorwort.
Doch auch dieses Vorwort hat Constantin Seibt am 9. Oktober prompt auf seinem Blog publiziert. Wie immer gratis.
Was bedeutet diese Aktion für die Zukunft unserer Zunft? Etwa dass ein "Bezahlmodell" doch nicht durchführbar ist?
"Deadline", das Buch, sah schon beim Erscheinen alt aus. Tot. Deadline, das Blog, wird laufend aktualisiert. Hoffentlich.
Samstag, 12. Oktober 2013
Neulich war ich in Sion
Ich wollte heraus finden, warum Sion den diesjährigen Wakkerpreis gewonnen hat.
Hier folgt die Antwort.
Mittwoch, 2. Oktober 2013
Donnerstag, 29. August 2013
Mittwoch, 28. August 2013
Montag, 26. August 2013
Zum Tod von C.S.: Das Unaussprechbare
Erstens: Es gibt ein Recht auf Selbstmord.
Zweitens: Wer sich freiwillig umbringt, nimmt in Kauf, dass bei den Hinterbliebenen Schuldgefühle ausgelöst werden. Bei allen, zwangsläufig.
Drittens: Es ist keiner, wirklich keiner hinterbliebenen Person zu wünschen, dass sie sich rechtfertigen muss, gegenüber niemandem und schon gar nicht in aller Öffentlichkeit.
Um offen zu legen, was ich meine, führe ich mir den schlimmsten aller Fälle vor Augen. Das Unaussprechbare.
H. L. bringe sich um. H. L., der angeblich eine "Rolle" beim Suizid von C.S. gespielt haben könnte. Bei wem kämen in diesem schlimmsten aller Fälle Schuldgefühle auf? Etwa bei den Journalisten, die den Konflikt zwischen H.L. und C. S. publik gemacht haben?
Hoffentlich nicht. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass sich nach einem Selbstmord keine hinterbliebene Person rechtfertigen muss. Gegenüber niemandem und schon gar nicht in aller Öffentlichkeit.
Mittwoch, 24. Juli 2013
Chor der Sprachlosen
Es gibt Leute, die können nicht mehr sprechen. Aber immer noch singen. Wer das nicht glauben will, darf lesen.
Hier
Samstag, 20. Juli 2013
Montag, 10. Juni 2013
Neulich war ich auf dem Ballenberg
Ich traf dort die neue Direktorin Katrin Rieder. Die hat ganz viel vor. Hoffentlich setzt sie ihre Pläne auch in die Tat um!
Volltext
Freitag, 7. Juni 2013
Mittwoch, 5. Juni 2013
Neulich war ich in Urnäsch
Ich ging hin für die "Schweizer Familie", hatte keine Kinder dabei und musste mir vorstellen, wie es in Urnäsch für Kinder sein könnte.
Hier
Seither frage ich mich, warum Erwachsene immer auf die Idee kommen, mit Themenwegen und Tierfiguren Kinder zum Wandern animieren zu könnwen. Alle meine Erfahrungen sagen mir das Gegenteil: Man muss Kinder frei laufen lassen. Je steiler das Gelände, je wilder die Wege, je ferner die Erwachsenen umso besser.
Hier
Seither frage ich mich, warum Erwachsene immer auf die Idee kommen, mit Themenwegen und Tierfiguren Kinder zum Wandern animieren zu könnwen. Alle meine Erfahrungen sagen mir das Gegenteil: Man muss Kinder frei laufen lassen. Je steiler das Gelände, je wilder die Wege, je ferner die Erwachsenen umso besser.
Mittwoch, 22. Mai 2013
Ich war das Restrisiko
Freitag, 29. März 2013
Montag, 25. März 2013
Samstag, 23. Februar 2013
Kapitalroman
Dies ist kein Kriminaloman über die Finanzkrise. Es ist ein Roman, der während der Finanzkrise spielt. Atemberaubende Geschichten aus dem Hier und Jetzt. Alles handelt zwischen 2007 und 2008 an einem einzigen Ort: einer Strasse in London. Keine arme Gegend, die Immobilienpreise explodieren und brechen ein. Alle Figuren, die in diesem Roman vorkommen, wohnen hier: ein junger Fussball-Star aus Afrika mit seinem Vater. Ein einheimischer Investment-Banker mit Frau. Eine Grossfamilie aus Pakistan, die den Laden um die Ecke führt. Eine alte Frau, die in den Tod begleitet wird von ihrer Tochter, deren Sohn wiederum Kunst macht. Aktionskunst, die am Rand mit dieser Strasse in London zu tun hat. Vergleiche sind immer heikel aber: Wer Tom Wolfes «Fegefeuer der Eitelkeiten» verschlungen hat, muss diesen Roman lesen. Unbedingt! Und dass es dieses Meisterwerk in unsere Bestseller-Liste geschafft hat, beweist: Die Schweiz ist keine Insel. Wir stecken mittendrin. Wir wollen wissen, was läuft.
Dienstag, 5. Februar 2013
Wie glaubwürdig ist Economiesuisse?
Eine Annahme der Minder-Initiative gefährde Arbeitsplätze, behauptet Economiesuisse, filmisch unterstützt vom hippen Künstler Michael Steiner ("Mein Name ist Hase"). Das ist natürlich Blödsinn. Ob die Abzocker-Initiative oder der Gegenvorschlag durchkommt, hat keien Einfluss auf die Konjunktur.
Mit dieser absurden Propaganda stellt sich der Wirtschaftsdachverband selber ins Abseits.Wie bitte soll Economiesuisse die beiden kommen Abstimmungen über die Personen-Freizügigkeit gewinnen, wenn sie schon jetzt den Teufel an die Wand malt?
Ohne die Einwanderung von europäischen Fachleuten wird es für die heimische Industrie aber tatsächlich schwierig. Weil ohne Zuwanderung die inländischen Löhne steigen. Das mag schön sein für die inländischen Arbeitnehmer, ist aber weniger schön für die inländischen Arbeitgeber. Ihre Gewinne sinken, und damit auch ihre Investitionen. Dann findet das "Grounding" statt.
Wer erinnert sich noch an die 90er Jahre? Da gab es in der Schweiz praktisch kein Wachstum mehr, jeder kleinste Aufschwung wurde, weil keine Kontingente mehr frei waren, von einer Lohn-Spirale erstickt.
Wenn Econocmiesuisse eine derartige Planwirtschaft in Zukunft verhindern will, dann müssen unsere Wirtschaftsführer an die Säcke - und die Arbeitsplätze-Keule heraus holen.Aber erst dann.
PS: Ich persönlich werde "Ja" sagen zur Abzocker-Initiative. Nicht weil ich von ihr überzeugt bin. Sondern einfach aus Protest gegen die Vasellas, Ospels und Blochers dieser Schweiz.
Mit dieser absurden Propaganda stellt sich der Wirtschaftsdachverband selber ins Abseits.Wie bitte soll Economiesuisse die beiden kommen Abstimmungen über die Personen-Freizügigkeit gewinnen, wenn sie schon jetzt den Teufel an die Wand malt?
Ohne die Einwanderung von europäischen Fachleuten wird es für die heimische Industrie aber tatsächlich schwierig. Weil ohne Zuwanderung die inländischen Löhne steigen. Das mag schön sein für die inländischen Arbeitnehmer, ist aber weniger schön für die inländischen Arbeitgeber. Ihre Gewinne sinken, und damit auch ihre Investitionen. Dann findet das "Grounding" statt.
Wer erinnert sich noch an die 90er Jahre? Da gab es in der Schweiz praktisch kein Wachstum mehr, jeder kleinste Aufschwung wurde, weil keine Kontingente mehr frei waren, von einer Lohn-Spirale erstickt.
Wenn Econocmiesuisse eine derartige Planwirtschaft in Zukunft verhindern will, dann müssen unsere Wirtschaftsführer an die Säcke - und die Arbeitsplätze-Keule heraus holen.Aber erst dann.
PS: Ich persönlich werde "Ja" sagen zur Abzocker-Initiative. Nicht weil ich von ihr überzeugt bin. Sondern einfach aus Protest gegen die Vasellas, Ospels und Blochers dieser Schweiz.
Montag, 4. Februar 2013
Konrad Hummler is back
Der gestrauchelte Priatbankier, gewesene NZZ-Verwaltungsratspräsident und gefeierte Autor von Anlage-Kommentaren mit Kult-Charakter : Konrad Hummler publiziert wieder. Im "Schweizer Monat" wagt er unter dem Titel "Die Schweiz, die USA und der Rest der Welt", was er nach US-Recht und seinem Schuld-Eingeständnis offensichtlich noch darf: Er schreibt eine brave Abhandlung, mit der er niemandem auf die Zehen tritt, zuletzt der Weltmacht Nummer 1. Keine Beleidigungen mehr, über die wir uns früher köstlich amüsieren durften.Eine einzige - harmlose! - Spitze habe ich entdeckt gegenüber den USA und ihrem Schuldenschlendrian, ermöglicht durch die Weltwährung Dollar.
Im weiteren gibts ein paar allgemeine Bemerkungen zu den "Fehleinschätzungen" der Player in der Schweiz, die wir mit etwas Phantasie als Selbstkritik interpretieren dürfen.
Es ist ein Jammer, wie gefangen der ach so unabhängige Chef-Stratege heute ist.
Online gibt nur eine Zusammenfassung. Viel mehr steht auch im ganzen Text nicht drin.
Im weiteren gibts ein paar allgemeine Bemerkungen zu den "Fehleinschätzungen" der Player in der Schweiz, die wir mit etwas Phantasie als Selbstkritik interpretieren dürfen.
Es ist ein Jammer, wie gefangen der ach so unabhängige Chef-Stratege heute ist.
Online gibt nur eine Zusammenfassung. Viel mehr steht auch im ganzen Text nicht drin.
Samstag, 2. Februar 2013
Stunde Null
Ulrich Ochsenbein war der Erfinder der modernen Schweiz. Trotzdem war Ulrich Ochsenbein lange - zu lange - ein völlig unbekannter Name. Bis Rolf Holenstein im September 2009 seine Biografie heraus brachte. Die Wirkung: Heute kennt man Ochsenbein. Der Mann erhielt sogar sein kleines, aber verdientes Denkmal in der Geburtsstadt Nidau, enthüllt von Bundesrat Schneider-Ammann.
Zur Zeit arbeitet Rolf Holenstein am Nachfolger. Diesmal geht es um die Erfindung der modernen Schweiz.
Gerade 51 Tage und Nächte erhandelten zwei Dutzend Staatsmänner mit ihrem genialen Präsident Ochsenbein - und dann war das Wunder vollbracht: die isolierte und blockierte Schweiz verwandelte sich in die erste und vorerst einzige demokratische Republik Europas.
Wie konnte diese "Stunde Null" gelingen?
Dazu gibt es handschriftliche Privatprotokolle und Geheimberichte. Rolf Holenstein hat sie zum ersten Mal in Druckschrift transkribiert und wird sie jetzt öffentlich machen: Es entsteht eine fesselnde Geschichte der wichtigsten Personen in der wichtigsten Phase der Schweizer Demokratie.
Das Buch erscheint im November 2013. Hier gehts zur Vorschau.
Bereits in den nächsten Tagen eröffent Rolf Holenstein sein Blog: (Link folgt). Ich freue michauf seine Werkstattberichte.
Und falls jemand die fulminante Ochsenbein-Biografie verpasst haben sollte: Hir gehts zum Buch.
Zur Zeit arbeitet Rolf Holenstein am Nachfolger. Diesmal geht es um die Erfindung der modernen Schweiz.
Gerade 51 Tage und Nächte erhandelten zwei Dutzend Staatsmänner mit ihrem genialen Präsident Ochsenbein - und dann war das Wunder vollbracht: die isolierte und blockierte Schweiz verwandelte sich in die erste und vorerst einzige demokratische Republik Europas.
Wie konnte diese "Stunde Null" gelingen?
Dazu gibt es handschriftliche Privatprotokolle und Geheimberichte. Rolf Holenstein hat sie zum ersten Mal in Druckschrift transkribiert und wird sie jetzt öffentlich machen: Es entsteht eine fesselnde Geschichte der wichtigsten Personen in der wichtigsten Phase der Schweizer Demokratie.
Das Buch erscheint im November 2013. Hier gehts zur Vorschau.
Bereits in den nächsten Tagen eröffent Rolf Holenstein sein Blog: (Link folgt). Ich freue michauf seine Werkstattberichte.
Und falls jemand die fulminante Ochsenbein-Biografie verpasst haben sollte: Hir gehts zum Buch.
Freitag, 25. Januar 2013
Die Gratis-Gesellschaft
Wie vor drei Wochen angedroht: Ich habe am Anfang dieses Jahres einen neuen Computer gekauft. Es war der billigste Computer meines Lebens. Aber es ist klar der beste. Nun benutze ich meinen schönen neuen 23-Zoll-Touch-Screen dazu, m ein paar Sätze mehr über unsere Gratis-Kultur zu präsentieren. Und ich stelle meinen Text hier gratis zur Verfügung.
Volltext
Volltext
Freitag, 11. Januar 2013
Freitag, 4. Januar 2013
Gratis-Kultur
Ich habe einen neuen PC. Und staune. Windows 8 ist intuitiv verständlich. Dank dem Touch-Screen bin ich beweglich wie nie zuvor.Mein Speicher ist so gross wie nie, der Prozessor, die Grafikkarte so schnell nie. Der 23-Zoll Bildschirm so scharf wie nie.
Kurz: Das Gerät ist unheimlich viel besser als alles, was mir je unter die Finger gekommen ist. All in one. Für weniger als 1200 Franken.
Ich will hier keine Reklame machen, ich stelle nur fest:
Die Inflation in der Schweiz beläuft sich zur Zeit knapp unter null. Trotz diesen leicht sinkenden Preisen erhalten wir immer bessere Produkte. Klar, alles wird nie gratis sein. Aber vieles ist heute fast gratis.
Fortsetzung folgt
Kurz: Das Gerät ist unheimlich viel besser als alles, was mir je unter die Finger gekommen ist. All in one. Für weniger als 1200 Franken.
Ich will hier keine Reklame machen, ich stelle nur fest:
Die Inflation in der Schweiz beläuft sich zur Zeit knapp unter null. Trotz diesen leicht sinkenden Preisen erhalten wir immer bessere Produkte. Klar, alles wird nie gratis sein. Aber vieles ist heute fast gratis.
Fortsetzung folgt





