Mir würde ein digitaler Gesundheit-Ausweis gerade so passen. Dann wüssten die Sanitäter, wenn sie mich auf der Strasse auflesen, dass ich ein Epileptiker bin und welche Medikamente ich schlucke. In meinem Fall kommen Blutverdünner hinzu, was just bei Unfällen mit offenen Wunden gut zu wissen wäre!
Nein, ich habe kein Angst vor der digitalen Krankengeschichte (KG), im Gegenteil; Diese Aussicht beruhigt mich.
Und wenn mein Arbeitgeber wüsste, dass ich Anti-Depressiva nähme? Auch kein Problem. Antidepressiva sind heutzutage ziemlich wirksam.
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Mittwoch, 26. November 2014
Prada ob Bellinzona - mein Geheimtipp
Neulich habe ich in der "Schweizer Familie" erzählt, dass ich in Prada gelandet sei. Und seither fragen mich alle, wie das passieren konnte, dass ich in Arth Goldau vergessen habe, aus dem Zug auszusteigen.
Nun denn: Der Zug war lang. Ich zuhinterst. Schaute hinaus. Vom Perron ein halber Meter zu sehen. Ich dachte, der Zug fährt noch etwas weiter. Das tat er - direkt nach Bellinzona.
Zu meinem Glück. Denn sonst hätte ich nie im Leben Prada gesehen: Hier
Nun denn: Der Zug war lang. Ich zuhinterst. Schaute hinaus. Vom Perron ein halber Meter zu sehen. Ich dachte, der Zug fährt noch etwas weiter. Das tat er - direkt nach Bellinzona.
Zu meinem Glück. Denn sonst hätte ich nie im Leben Prada gesehen: Hier
Sonntag, 23. November 2014
Yves Netzhammer und sein Werk
Schlicht Wundervoll.
Permanent ausgestellt im Kunstmuseum Bern gleich beim Eingang im Parterre links in einem separaten Raum. Oder auch zu sehen hier.
Permanent ausgestellt im Kunstmuseum Bern gleich beim Eingang im Parterre links in einem separaten Raum. Oder auch zu sehen hier.
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Schang Hutter und sein Werk
Neulich traf ich den Künstler Schang Hutter in einem Tramdepot von Bern. Es war sehr eindrücklich.
Montag, 13. Oktober 2014
Wir sind das Volk - nach dem 9. Februar
Ich blogge nicht mehr so viel über Wirtschaft und Politik. Und wenn ich es gelegentlich doch tue, dann verhaue ich mich gehörig. Dabei sollte ich aus Erfahrung klüger sein: In Politik und Wirtschaft muss man ruhig Kopf bewahren können. Die Zeit heilt die Dummheit, das Durchwursteln wird zur Genialität, besonders in der Schweiz, wo das Volk regiert.
Und dann Worte in die Verfassung setzt, die dort nichts verloren haben. Der Alpenquerende Güterverkehr erfolgt nicht auf der Schiene, auch wenn das in Artikel 84 der Verfassung steht. Im Gegenteil. Eher früher als später kommt die zweite Röhre für die Strasse.
Trotzdem ist der alte Streit rund um die Alpeninitiative längst vergessen. Politisch wurde das Problem über den Preis gelöst. Die Transporteure zahlen seither einen Preis dafür, dass ihre Güter auf der Strasse die Alpen queren. Eine intelligente Lösung, mit der rot wie grün, nationalkonservativ wie urbanprogressiv leben kann.
Bei der Masseneinwanderung zeichnet sich Ähnliches ab. Die Gemüter kühlen sich ab. "Jährlich Höchstzahlen" und "Kontingente"haben, auch wenn sie in der Verfassung festgeschrieben sind,hierzulande nichts zu suchen. Die Schweiz der Zukunft ist nicht die Sowjetunion von früher. Links wie rechts wird auch hier eine Lösung finden, bei der niemand das Gesicht verliert. Indem wir von denen, die etwas tun, was das Volk nicht will, einen Preis in Franken verlangen.
PS: Obschon ich nicht mehr so viel von Wirtschaft und Politik verstehe, so bleibe ich der alte Rechthaber von früher. Was Avenir Suisse, Reiner Eichenberger und Christoph Blocher nun hoffentlich zu Ende denken, habe ich schon am 10. Februar behauptet. Nachlesen
Und dann Worte in die Verfassung setzt, die dort nichts verloren haben. Der Alpenquerende Güterverkehr erfolgt nicht auf der Schiene, auch wenn das in Artikel 84 der Verfassung steht. Im Gegenteil. Eher früher als später kommt die zweite Röhre für die Strasse.
Trotzdem ist der alte Streit rund um die Alpeninitiative längst vergessen. Politisch wurde das Problem über den Preis gelöst. Die Transporteure zahlen seither einen Preis dafür, dass ihre Güter auf der Strasse die Alpen queren. Eine intelligente Lösung, mit der rot wie grün, nationalkonservativ wie urbanprogressiv leben kann.
Bei der Masseneinwanderung zeichnet sich Ähnliches ab. Die Gemüter kühlen sich ab. "Jährlich Höchstzahlen" und "Kontingente"haben, auch wenn sie in der Verfassung festgeschrieben sind,hierzulande nichts zu suchen. Die Schweiz der Zukunft ist nicht die Sowjetunion von früher. Links wie rechts wird auch hier eine Lösung finden, bei der niemand das Gesicht verliert. Indem wir von denen, die etwas tun, was das Volk nicht will, einen Preis in Franken verlangen.
PS: Obschon ich nicht mehr so viel von Wirtschaft und Politik verstehe, so bleibe ich der alte Rechthaber von früher. Was Avenir Suisse, Reiner Eichenberger und Christoph Blocher nun hoffentlich zu Ende denken, habe ich schon am 10. Februar behauptet. Nachlesen
Samstag, 11. Oktober 2014
Dienstag, 30. September 2014
Ruedi Fluri und sein Werk
Der Solothurner Verwandlungskünstler hat im Park vor dem Kunstmuseum zwei neue Skulpturen präsentiert. Ich habe ihn besucht, wir haben ihn fotografiert, er sprach davon, dass es ein Wunder wäre, wenn seine beiden Türme den Sommer überleben würden.
Und siehe da, am nächsten Tag lag der eine Turm - das weisse Faltwerk - am Boden zerstört.
Wer beide Werke sehen will: Hier
Und siehe da, am nächsten Tag lag der eine Turm - das weisse Faltwerk - am Boden zerstört.
Wer beide Werke sehen will: Hier
Dienstag, 26. August 2014
Mein letzter Wunsch
„Der
letzte Tanz“ heisst die letzte CD von Charlie Haden, erschienen ein
paar Wochen vor seinem Tod. Eingespielt hat er seinen Abschied sieben
Jahre zuvor zusammen mit Keith Jarret. Wie oft sich diese beiden
gegenseitig begleitet haben, ist unzählbar. Aber man hört, wie der
eine auf den andern hört, Ton für Ton. Zu zweit allein spielen sie
uns in aller Ruhe vor, dass das Ende noch nicht das Ende war und der
ewig totgesagte Jazz ein wenig weiter taktet. 76 Minuten lang ist
dieser „letzte Tanz“, neun Standards gibts von Monks Klassiker
„'Round Midnight“ bis zu „Every Time we say Goodbye“ von Cole
Porter. Doch das ist erst das zweitletzte Lied, dann folgt der
allerletzte Klang: „Goodbye“, diese wunderschöne Komposition von
Gordon Jenkins, gespielt vom Bassisten Charlie Haden, gestorben im
77. Jahr und dem Pianisten Keith Jarrett, lebendig im 70. Jahr. Wenn
man sich noch etwas wünschen darf für die eigene Beerdigung - das
wäre ein Soundtrack.
Keith Jarrett, Charlie Haden: Last Cance. ECM
*****
Samstag, 23. August 2014
Samstag, 16. August 2014
Die Surbeks: Szenen einer Künstler-Ehe - mein neues Buch
Sechzig Jahre waren sie verheiratet, künstlerisch gingen beide ihren eigenen Weg. Während der Mann, entdeckt von Ferdinand Holder, die Fassade des Zytglogge-Turms mitten in der Altstadt von Bern bemalte, stellte seine Frau - eine Schülerin von Paul Klee - an der Biennale in Venedig aus. Politisch engagiert haben sie sich zusammen, weit gereist sind sie manchmal allein, gemalt haben sie separat in Bern und jeden Frühling gemeinsam in Iseltwald am Brienzersee.
Ein intimer Blick ins Leben und Schaffen von Marguerite Frey-Surbek (1886 - 1981 und Victor Surbek (1885 - 1975)
Bestellen:
info@markusschneider.ch
29 Franken inkl. Porto und Verpackung:
Danke!
Ein intimer Blick ins Leben und Schaffen von Marguerite Frey-Surbek (1886 - 1981 und Victor Surbek (1885 - 1975)
Bestellen:
info@markusschneider.ch
29 Franken inkl. Porto und Verpackung:
Danke!
Silvie Defroui und ihr Werk
Im Lichthof der Credit Suisse, ein Durchgang vom Paradeplatz entfernt, wartet ein Brunnen. Mein Wunsch war es, mit der Künstlerin darüber zu sprechen. Hier.
Donnerstag, 19. Juni 2014
Mittwoch, 7. Mai 2014
Basel liegt am Meer
Neulich traf ich Jan Morgenthaler. Wir sprachen über Zürich, und am Rand auch über Basel. Schon dort wäre sein Kran - als Kunstwerk! - am falschen Ort.So klein ist die Schweiz.
Zürich liegt am Meer: Vollsicht
Zürich liegt am Meer: Vollsicht
Montag, 28. April 2014
Mittwoch, 23. April 2014
Mittwoch, 19. März 2014
Vor sieben Wochen traf ich Ugo Rondinone
Damals war Ugos Werk noch provisorisch. So wie es jetzt ausschaut, darf es bleiben. Für mich ist dieser Entscheid der Bevölkerung "das blaue Wunder von Gstaad".
Freitag, 7. März 2014
Keine Angst vor dem Steueramt
Wer keine Lust beim Ausfüllen der Formulare hat, der lese meinen Artikel.
Hier
Hier
Donnerstag, 20. Februar 2014
Montag, 10. Februar 2014
Wie kontingentieren?
Post festum stellt sich die praktische Frage, wie der Staat in den freien Markt eingreift. Nach den totalitär misslungenen Erfahrungen im real existierten Sozialismus dient die frühere heimische Landwirtschaftspolitik als Exempel. Um der Milchschwemme und den Butterbergen Herr zu werden, führte die Eidgenossenschaft Kontingente ein. Milchkontingente. Das gelang - trotz aller Bürokratie - mehr schlecht als recht.
Zum Schluss fand die Mehrheit des Volks zu einem simplen Rezept: Die Milch-Subventionen wurden abgeschafft - und man gibt das Geld seither den Bauern direkt in den Sack.
Tatsächlich gibt es heute keine Butterberge mehr; die Bauern sind nicht verarmt. Der Umgang mit Kühen war politisch lösbar.
Was lernen wir daraus für den Umgang mit Menschen?
Statt der Milchschwemme müssen wir gemäss Volkswille der Massenneinwanderung Herr werden. Kontingente, so"intelligent" sie formuliert sind, halten in der Praxis nie Stand. "Gut gemeint" - das ist ein Irrglaube, dem höchstens Bürokraten verfallen.
In Wirklichkeit werden Kontingente entweder umgangen (Schwarzwirtschaft!) oder durchlöchert. Die Bauern und die Wirte zum Beispiel verlangen Sondergenehmigungen, die Pharma- und Elektrobranche, ganz zu schweigen von der Baubranche. Womit "die Massen" trotzdem einwandern.
Was tun?
Ich schlage vor: Man anerkenne, dass die einheimische Wirtschaft auf die Beschäftigung ausländischer Personen angewiesen ist. Dafür verlange der Staat Geld. Direkt. Direkt von den Betrieben. Eine Gebühr für jeden einzelnen Arbeitsplatz, der von einer Person mit ausländischem Pass besetzt wird. Verlangen die Betriebe "zu viele" , wird diese Gebühr erhöht. Können sich die Betriebe "zu wenige" Ausländer leisten, wird die Gebühr gesenkt. Man nennt das dann Konjunkturankurbelung.
So viel für den Moment.
Zum Schluss fand die Mehrheit des Volks zu einem simplen Rezept: Die Milch-Subventionen wurden abgeschafft - und man gibt das Geld seither den Bauern direkt in den Sack.
Tatsächlich gibt es heute keine Butterberge mehr; die Bauern sind nicht verarmt. Der Umgang mit Kühen war politisch lösbar.
Was lernen wir daraus für den Umgang mit Menschen?
Statt der Milchschwemme müssen wir gemäss Volkswille der Massenneinwanderung Herr werden. Kontingente, so"intelligent" sie formuliert sind, halten in der Praxis nie Stand. "Gut gemeint" - das ist ein Irrglaube, dem höchstens Bürokraten verfallen.
In Wirklichkeit werden Kontingente entweder umgangen (Schwarzwirtschaft!) oder durchlöchert. Die Bauern und die Wirte zum Beispiel verlangen Sondergenehmigungen, die Pharma- und Elektrobranche, ganz zu schweigen von der Baubranche. Womit "die Massen" trotzdem einwandern.
Was tun?
Ich schlage vor: Man anerkenne, dass die einheimische Wirtschaft auf die Beschäftigung ausländischer Personen angewiesen ist. Dafür verlange der Staat Geld. Direkt. Direkt von den Betrieben. Eine Gebühr für jeden einzelnen Arbeitsplatz, der von einer Person mit ausländischem Pass besetzt wird. Verlangen die Betriebe "zu viele" , wird diese Gebühr erhöht. Können sich die Betriebe "zu wenige" Ausländer leisten, wird die Gebühr gesenkt. Man nennt das dann Konjunkturankurbelung.
So viel für den Moment.
Freitag, 7. Februar 2014
Mittwoch, 5. Februar 2014
Neulich war ich in Sils Maria
Oder um ehrlich zu sein: Vor ziemlich genau einem Jahr war ich in Sils Maria. Doch erst jetzt ist mein Text fit to print.
Sonntag, 26. Januar 2014
Neulich war ich im Dschungel
Am Hauptbahnhof Zürich nahm ich das 4er Tram Richtung Seefeld. Bei der Station Höschgasse stieg ich aus, spazierte drei Minuten aufwärts. Und dann war ich mitten drin. Zu Empfehlen
Donnerstag, 23. Januar 2014
Simone Meier ade
Heute habe ich den letzten Artikel von Simone Meier im Tagesanzeiger gelesen. Danke!
Es ist wohl für lange Zeit der letzte Artikel, den ich von ihr lese. Denn ob so etwas bei Watson Platz hätte? Ich hoffe es für Simone Volo (You only live once!) . Aber selbst wenn sie Platz bekäme, so bin mir ziemlich sicher, dass ich ihre Artikel nie mehr finde unter all dem vielen übrigen Watson- Plunder, den ich vorher untersuchen müsste. Schade!
Es ist wohl für lange Zeit der letzte Artikel, den ich von ihr lese. Denn ob so etwas bei Watson Platz hätte? Ich hoffe es für Simone Volo (You only live once!) . Aber selbst wenn sie Platz bekäme, so bin mir ziemlich sicher, dass ich ihre Artikel nie mehr finde unter all dem vielen übrigen Watson- Plunder, den ich vorher untersuchen müsste. Schade!
Samstag, 11. Januar 2014
Dienstag, 7. Januar 2014
Freitag, 3. Januar 2014
So wird wieder aufgeblasen
Grossbritannien, lese ich heute in der NZZ, wagt die Probe aufs Exempel. Von der letzten Immobilienblase zusammen mit den USA und Spanien besonders stark betroffen, kurbelt die Regierung Cameron den Prozess neu an. Sie lockt die privaten Haushalte zum Kauf - mit Subentionen. Das funkoniert offenbar prächtig. Die Immoblienpreise steigen wieder, die Baubranche boomt, auch der übrige Konsum steigt. Alles funktioniert wie im Lehrbuch.
Mittwoch, 1. Januar 2014
Die "Fehlkonstruktion"
Heute feiert der Euro seinen 15. Geburtstag. Er ist zwar eine "Fehlkonstruktion", wie Ökonomen vor 14 Jahren gemerkt haben.
Nur hat bis heute kein einziges Land den Euro abgeschafft. Obschon jedes Land das jederzeit tun könnte. Autonom. Obschon gerade wirtschaftlich "schwache" Länder daran jedes Interesse haben müssten. Schliesslich hat der Euro dazu geführt, dass alles überall gleich teuer ist. Deswegen ist der Euro in Wirklichkeit ja auch ein Teuro. Und seit die Zahnpasta überall gleich viel kostet, überleben die Zahnpasta-Hersteller in wirtschaftlich "schwachen" Gegenden nur auf eine Art : Indem sie Löhne senken und/oder Leute entlassen. Womit der Staat weniger Steuern einnimmt und seine Ausgaben seinerseits kürzt. Also kommt es zur Misère. Zuerst in den wirtschaftlich "schwachen" Ländern, danach werden auch die "reichen" in den Dreck gezogen.
So viel zur Theorie.
Heute, 1. Januar 2014, führt Lettland, wirtschaftlich eindeutig ein "schwaches" Land der EU, den Euro ein. Warum? Weil die dortigen Politiker samt ihren Wählerinnen und Wählern dumm sind?
Sicher ist nur, dass wir Ökonomen nicht unbedingt klüger werden.
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