Dienstag, 28. September 2010

Betr. Pelli

Wenn Lügner Lügner Lügner nennen, sollten sie sich nicht gegenseitig vor Gericht ziehen, als kämpften Anwälte gegen Anwälte. Auch in diesem Fall politisieren nur Politiker gegen Politiker.

Sonntag, 26. September 2010

Staatskunde für Toni Brunner

Der SVP-Präsident will zu einem Regierungs-Opposition-System übergehen, sagt er in der heutigen Sonntagszeitung.


So, so. Nur: Die Oppostition: Das ist bei uns nicht die SVP.

Die Opposition: Das sind wir, das Volk.

Heute zum Beispiel dürfen wir abstimmen. Was wir nicht durchwegs im Sinn des SVP-Präsidenten tun werden.

PS: Ich hoffe einfach, dass die SVP ihre Volksinitiative zur Volkswahl des Bundesrats zu Stande de bringt. Damit dieses unsinnige Gezänk um Bundesratssitze, Konkordanz, Arithmetik etc. endlich aufhört!

Freitag, 24. September 2010

Gestern...

...fragte ich mich,nachdem ich meinen neuesten Auftritt gesehen hatte, warum ich mir das eigentlich antue.

Hoffentlich nicht, weil ich mediengeil geworden bin. Sondern:Weil ich auf solche Auftritte immer sehr viele Reaktionen erhalte. Von Leuten, die Ähnliches erlebt haben - und denen ich offenbar auf meine Art ein klein wenig Mut machen kann. Danke, das tue ich gern.

Trotzdem nahm ich mir gestern vor:

So, das war's für die nächste Zeit. Jetzt mache ich Pause. Ich will doch keine Tournee machen als Vorzeige-Behinderter der Schweiz.

Donnerstag, 23. September 2010

Heute bin ich bei Aeschbacher

Aber nervös bin ich deswegen nicht. Ich kann doch nichts mehr ändern. Die Aufnahme fand vergangenen Freitag statt.

Das Programm

Mittwoch, 22. September 2010

Theater


...ohne Spektakel, Kuss ohne Biss.

Montag, 20. September 2010

Meine gewagte Prognose für Mitttwoch

Die bürgerliche Mehrheit wird der SP die populäre Simonnettta Sommaruga nicht gönnen. Aber auch Jacqueline Fehr hat schlechte Karten: Man kennt sie zu gut in Bern. Niemand hat Lust auf neue Hennenkämpfe (erinnert sei die Fehr'schen Intrigen rund um Ursula Koch)

Also könnte sich das Szenraio rund um die Nichtwahl von Liliane Uchtenhagen wiederholen. Statt der Kronfavoritin der SP wird ein Mann gewäht, welcher der bürgerlichen Mehrheit besser passt. Dies wäre auch eine längst fälliger Fingerzeig zu Gunsten der SVP: Nicht nur die SVP soll darunter leider, dass sie ihre eigenen kandidaten nicht in den Bundesrat bringt. Jetzt kommt wieder einmal die SP dran.

Damit bleibt nur noch die Frage offen: Wer wird der "neue Otto Stich"?

Ich tippe auf Claude Janiak, von allen Lagern geschätzt, sogar in der SP selber. Jüngst hat Janiak wichtige Komissionen präsidiert samt dem Ständerat. Ausserdem hat er die richtige Herkunft: Baselland, eine Region, die bisher klar untervertreten war im Bundesrat.

Nicht zuletzt würde mit Claude Janiak der erste bekennde Schwule zum Bundesrat gewählt., womit sich die bürgerliche Mehrheit sogar "progressiv" nennen darf.

Und wenn der SP-Mann einmal gewählt ist, kommt bei der Merz-Ersatzwahl die Frau zum Zug.

Mal sehen!

Mittwoch, 15. September 2010

Schmal und schlau


Nachher sind wir alle schlauer. John Kenneth Galbraith jedoch, verstorbener amerikanischer Ökonom mit schottischen Wurzeln, sah die Finanzkrise kommen: "Eine kurze Geschichte der Spekulation": heisst sein Werk, das 20 Jahre alt ist, aber jetzt neu erscheint, sogar auf deutsch: Unverändert! Schmal! Schlau! Kompliment!


Darin hätten wir schon vorher nachlesen können, wie sich grosse Crashs ankündigen: Wie Euphorie entsteht. Wie vor allem Leute mit viel Geld behaupten, dass nichts schief gehen kann (Ebner & Schiltknecht lassen grüssen). Warum wir aufpassen müssen, wenn immer neue Finanzinstrumente "erfunden" werden


Und so weiter und so fort.


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