Donnerstag, 12. Mai 2011

Hypnotische Hommage


Heute empfehle ich das neue Buch unseres Echtzeit-Verlags. Wenige Worte in drei Sprachen mit vielen Bildern. Diese Bilder sind "von einer hypnotischen Tiefe" Mehr dazu im "Magazin"von heute.

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Donnerstag, 5. Mai 2011

Rettet die AHV!

Die Zukunft der AHV sei abhängig von der Konjunktur resp. vom wirtschaftlichen Wachstum, lesen wir heute in der Zeitung.

Dabei müssten wir lesen: Die Zukunft der AHV ist abhängig von politischen Entscheiden. Nämlich von der Personenfreizügigkeit mit der EU. Gäbe es keine Einwanderung, gäbe es keinen positiven Strukturwandel (hin zu Jobs mit hohen Löhnen) - die AHV stünde nicht so gut da.

Mir fällt auf: Zur Zeit melden sich einige journalistisch tätige Wachstumskritiker zu Wort: Philipp Löpfe, Werner Vontobel, Hanspeter Guggenbühl, Urs P. Gasche. Und fordern mehr oder weniger offen eine nicht länger so offene Schweiz. Also eine Schweiz mit weniger Einwanderung und daraus folgend eher negativem Strukturwandel: hin zu tieferen Löhnen.

Falls die AHV ihre Leistungen logischerweise abbauen müsste, werden sich folgende journalistisch tätige Kritiker prominent zu Wort melden: Philipp Löpfe, Werner Vontobel, Hanspeter Guggenbühl, Urs P. Gasche.

Montag, 2. Mai 2011

Bürgerpflicht, Bürgerrecht

Übers Wochenende habe ich die Steuererklärung ausgefüllt. Jetzt muss ich nur noch ein paar wenige Belege suchen, dann habe ich es geschafft.

Demnächst habe ich vor, brieflich abzustimmen. Dieses Mal soll es im Kanton Zürich ähnlich kompliziert sein wie wenn man in einem andern Kanton zu einem Sechzehntel an einem renovationsbedürftigen Chalet mitbeteiligt ist und diesen Sachverhalt korrekt deklarieren möchte.

Mittwoch, 27. April 2011

Klapproths Geplapper

Gestern wieder mal "10 vor 10" gesehen. Ein ehemaliger Fernsehmitarbeiter darf sein privates Reiseunternehmen vorstellen. Und gibt die Information preis, dass die der hohe Anteil der Jugendlichen unter den Demonstranten in Syrien von der Demografie herkomme. Das wissen wir seit Tunesien, Jemen und Ägypten selber. In den Nachrichten reiht Klapproth Zahlen aneinander über Verschuldungsquoten verschiedener EU-Staaten in Prozent. In Prozent von was, sagt uns niemand. Dann gibts einen Beitrag über die Tour des Wahlkämpfers Toni Brunner im Schneefall - ein Film vom Februar. Die relevanteste News von gestern ist eine Vorhersage eines Meteo-Moderators im trockenen Gebüsch über die zu erwartenden Regenfälle im nächsten Sommer. Der grosse Rest: Klapproths übliche Kalauer: mässig lustig, saftig betont.

10 vor 10: Höchste Zeit zum Abschalten!

Samstag, 16. April 2011

Lockvogel Gymnasium


Höchste Zeit, dass Eltern begreifen, dass ihre Kinder die Gymi-Prüfung nicht unbedingt bestehen müssen. Im Gegenteil . Der neue "Königsweg" geht so: Berufslehre, Berufsmatur, Fachhochschule. Wer das schafft, hat alles im Sack: Praxis, Theorie - und am Ende meist mehr Lohn als die traditionellen Akademiker.

Vor allem aber ist dieser Weg offen für alle:

Auch für Buben, denen unsere sprachlastigen Gymasien den Zugang versperren.

Und sogar für Jugendliche, die keine Eltern haben, die ihrerseits schon an einer Universtität studiert haben. Also für Einwanderer und Secondos.

Richtig: All das steht im Magazin von heute. All das habe ich schon in einem Buch behauptet (hier).

Schön ist einfach , dass ich dafür zitiert werde. Danke!

Freitag, 15. April 2011

Lockvogel Polizei

Die Stadtzürcher Politzisten blasen ab heute zu eine einem einzigartigen sozialen Experiment, das weltweit für Furore sorgen wird:

Was geschieht, wenn die Ordnungsmacht bei kleinen Vergehen keine Ordnungsbussen mehr verhängt? Brechen dann alle Dämme?

Oder passiert überhaupt nichts, weil sich die Bürgerinnen und Bürger auch ohne Geld-Androhung anständig und rücksichtsvoll verhalten?

Ich tippe auf das Zweite.

Donnerstag, 14. April 2011

Lockvogel Credit Suisse

Höchste Zeit, ein neues Konto zu eröffnen: "2,25 Prozent" sehe ich gross auf den Plakaten. Eine schönes "Premium"-Angebot, denk ich.

Im Kleingedruckten steht: Dieser maximale Zins gilt nur nur für Gelder, die neu herein kommen. Man darf bis 100'000 Franken einzahlen, dann fliesst dieser Zins sechs Monate lang. Danach ist Schluss. Danach gilt wieder der stinknormale Sparzins, bei der Credit Suisse maximal 1 Prozent für ein Zinsstufen-Anlage-Konto.

Was erreicht die Credit Suisse damit? Mein persönlicher CS-Berater Marc erklärt es so: "Wir verärgern die bisherigen Kunden. Die rennen mir die Türen ein, sie wollen ihre bestehende Konti in Premium-Kont umwandeln. Doch das dürfen wir nicht".

Besonders ärgern sich jene Kunden, die vor kurzem ers ein neues Konto eröffnet haben.

Und die Moral von der Aktion: Was sich Swisscom, Sunrise und Orange erlauben, sollte eine Bank nicht nachahmen. Es ist auf lange Sicht kaum klug, die neuen Kunden zu belohnen - und die alten zu bestrafen.