Samstag, 4. Juni 2011

Die Stromlücke, ein Phantom

Traurig, aber wahr: Weil zur Zeit ein Haufen Unsinn über eine drohende, so genannte "Stromlücke" zu lesen ist, muss ich als überzeugter Marktwirtschafter auf die linke Wochenzeitung verweisen. In der neuen Nummer schreibt Marcel Hänggi, wie sich das Problem der Knappheit im Kapitalismus von allein löst: über höhere Preise.

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Freitag, 3. Juni 2011

Zur Personenfreizügigkeit (5)

"Magnet Schweiz" : dieses erfreuliche Fazit lässt sich aus allen bisherigen Erfahrungen mit der Personenfreizügigkeit ziehen. Mehr dazu im neuen, schönen Falt-Prospekt von Avenir Suiss, das die Propagandamaschinerie von SVP & Weltwoche Faktenreich widerlegt.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Zur Personenfreizügigkeit (4)

Ich wollte mal für zwei drei Jahre anderswo arbeiten, um richtig Englisch zu lernen. Ich dachte an London und New York. Sogleich reiste ich nach London und New York, um mich auf dem dortigen Wohnungsmarkt um zuschauen.

Ich blieb dann in Zürich. Leider. Denn ich habe bis heute nie richtig Englisch gelernt.

Immerhin zeigt mein Fall: Es gibt auch abschreckende Signale für potenzielle Einwanderer. Alles hat seinen Preis. Das teure Wohnen in der Schweiz, das mit zunehmender Einwanderung noch teurer wird, garantiert uns allen, dass das Boot nie voll wird. Nie.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Zur Personenfreizügigkeit (3)

Ich glaube nicht, dass der freie Markt alles von allein regelt. Aber ein freier Markt hilft viel.

Dass so viele Ausländer in der Schweiz dringen, liegt sicher daran, dass hier höchste Löhne bezahlt werden.

Höchste Löhne gibt es, so lange die Schweizer Export-Industrie konkurrenzfähig bleibt.


Weil klügste Köpfe einwandern, bleibt die Schweizer Exportwirtschaft konkurrenzfähig, können weiterhin höchste Löhne bezahlt werden.

Wer so viel Geld verdient wie Inländer und Ausländer in der Schweiz, kann sich etwas leisten. An vorderer Stelle ist das Wohnraum.

Nun ist die Schweiz ein kleines Land, das breits dicht zersiedelt ist. Logischerweise steigen die Mieten und Landpreise stark.

Diese teuren Wohnungen bedeuten, dass sich nur Einwanderer niederlassen, die "genug" Geld verdienen. Das sind die klügsten Köpfe.

Klügste Köpfe garantieren, dass die Schweiz international konkurrenzfähig bleibt und weiterhin höchste Löhne zahlen kann. Von denen auch wir Inländer profitieren.

Aber wir Inländer müssen etwas leisten. Wir müssen den Wettbewerb bestehen. Den Wettbewerb mit den klugen Einwanderern.

Wenn die SVP nun, ideologisch unterstützt von der "Weltwoche", Kontingente oder gar Eintrittsprüfungen für Einwanderer verlangt, so glauben diese Kreise nicht an die Selbstregulierungskräfte des freien Markts.

Ich hingegen schon.

Dienstag, 31. Mai 2011

Zur Personnenfreizügigkeit (2)

Es gibt kein Entweder Oder.

Es gibt "zu viele" von vielen.

"Zu viele" Moslems in "zu vielen" Minaretten. "Zu viele" hochqualifizierte Ausländer. "Zu viele" nichtqualfizierte Ausländer. "Zu viele" jüdische Friedhöfe. "Zu viele" Wirtschaftflüchtlinge, die keine Landessprache sprechen. "Zu viele" Deutsche, so wie es früher "zu viele" Italiener gab.

Nur von einer Kategorie gibt es garade "richtig wenige": von uns Inländern.

Montag, 30. Mai 2011

Zur Personenfreizügigkeit

Entweder oder.

Entweder es dringen in Folge der Personenfreizügigkeit "zu viele" unqualifizierte EU-Ausländer in die Schweiz, wie "Weltwoche" & SVP zu belegen versuchen. Darum finden die Landwirtschaftsbetriebe, das Gast- und das übrige SVP-Gwerbe jederzeit genug Leute, die zu tiefsten Löhnen arbeiten.

Oder es dringen in Folge der Perssonenfreizügitkeit "zu viele" hochqualitizierte EU-Ausländer in die Schweiz. Darum finden die Immobilien-Investoren, Hausbeitzer und die übrigen SVP-Landeigentümer jederzeit genug Leute, die sich teuerste Mieten und Quadratmeterpreise leisten.

Samstag, 14. Mai 2011

Das Wort des Tages zur Kunkunft der FDP

"Der Kreisel ist effizienter als die Ampel".

Franz Steinegger

Andere schöne Statements finden sich im Artikel von Daniel Ryser im heutigen Magazin. Da steht alles drin, was die FDP früher stark gemacht hat und auch in Zukunft stark machen kann: Radikal liberal heisst die Lösung. Es ist mir persönlich egal, wenn der Wähleranteil kurzfristig weiter sinken sollte. Hauptsache, die FDP wird wieder das, was sie war: radikal liberal, jenseits aller Lobbyseinflüsterer und Sonderzügleinfahrer. Dann hat die Partei sogar eine Zukunft.