Dass Politiker sich an das Geld der Zentralbank heran machen, ist nicht neu. Das kennen wir von manchen Bananrepubliken oder säbelrasselnden Diktatoren.
Aber in der Schweiz?
Da spielt der gleichen Mechanismus auch. "Umverteilung" lautet das Motiv. Früher wollte die Linke mit Hilfe der Nationalbank-Gewinne die AHV retten. Heute kommt der Angriff aus der nationalkonservativen Ecke. Diesmal geht es um die Sicherung der Subventionen zu Gunsten der Bauern und der Randregionen.
Schon die Verteilung der Golderlöse der Nationalbank wurden dazu benutzt, die Inner- und Ostschweizer Wählerhochburgen der SVP zu alimentieren. Das wird meistens grosszügig unterschlagen und selten offen erklärt.Ich habe das vor fünf Jahren versucht, ausgerechnet in der "Weltwoche".
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