Der heutige Entscheid der Nationalbank wird die Leserinnen und Leser dieses Blogs kaum wirklich überraschen. Vierlei zeichnet sich ab:
Erstens: Die Zinssätze in der Schweiz gehen Richtung null Prozent. Ich selber habe, wie hier berichtet, eine Libor-Hypothek auf Monatsbasis abgeschlossen. Inzwischen sank der Satz, den ich meiner Hausbank, der Credit Suisse abzuliefern habe, auf 1,0 Prozent. Das ist irre günstig.
Zweitens: Die Deflation ist da. Die Nationalbank rechnet neu mit negativen Tuerungsraten - und zwar offiziell!
Drittens: Die nächste Krise wird eine Währungskrise sein. Der Dollar wird an Wert verlieren, der Euro ebenfalls. Und welche Währung wird zulegen?
Richtig: Der Schweizer Fanken. Worüber sich die hiesige Exportwirtschaft gar nicht freuen kann.
Um diesen drohenden Anstieg des Frankens zu dämpfen, interveniert die Schweizer Nationalbank bereits heute. Sie will den Schweizer Frnanken schwächen. Um dies zu erreichen, muss sie die Geldmenge weiter aufblähen. Noch stärker, als sie die Geldmenge in den letzten Quartalen ohnehin schon aufgebläht hat.
Damit baut die Nationalbank - viertens - eine weiteres Krisenpotenzial auf. Auf längere Frist droht die Inflation. Weswegen die Nationalbank in einem oder in zwei Jahren zur Inflationsbekämpfung übergehen wird resp. muss. Und dann, dann sage ich "gute Nacht".
Die Beeren sind keine Beeren
-
Die Wappen von Oberiberg (l.) undUnteriberg zeigen beide eine
Eibe.(Wikicommons)In Oberiberg kamen wir letzte Woche an einer Wappenfahne
vorbei. Den Baum i...
vor 1 Tag
