Nassim Ben Khalifa, Schweizer U-17-Fussball-Weltmeister-Stürmer mit tunesischen Wurzeln, antworte auf die Frage der
Schweizer Illustrierte, welche Person er gerne kennenlernen würde,
nicht mit «Roger Federer», sondern mit «Tariq Ramadan» - zum Missfallen der
Weltwoche. Weil in der Schweiz aber noch nicht die Scharia gilt, rief die
Weltwoche lediglich zur Sippenhaft auf, indem sie schrieb: "Wir erinnern uns: Tariqs Bruder Hani Ramadan forderte vor einigen Jahren die Einführung der Steinigung in der Schweiz." Laut
Weltwoche soll aus dem gewünschten Treffen Ben Khalifas mit Tariq Ramadan vorerst nichts werden. Ramadan sei untergetaucht.
Nun denn: In der deutschen
Zeit gibt Tariq Ramadan ein Interview zum Ja des Schweizer Volks zur Minarettinitiative, das unser Fussball-Weltmeister Nassim Ben Khalifa
im Volltext nachlesen kann.
Und ich ungläubigerBlogger erinnere daran, dass
Tariq Ramadan laut dem US-Magazin
Foreign Policy der einzige Schweizer unter den hundert wichtigsten globalen Denkern sein soll, dem der lokale Historiker Ulrich Schlüer vor laufender TV-Kamera ein "Berufsverbot" verhängen möchte.
Fortsetzung folgt