Freitag, 3. September 2010
Vier Fragen rund um Sarrazin
2. Welche Meinung wird konkret unterdrückt?
3. Werden gar Bücher verbrannt?
4. Wo ist das Problem?
Donnerstag, 2. September 2010
Slalom mit Markus Somm
Als Student war er ein radikaler Linker, dem bewaffnenden Kampf zuneigend. Siehe hier.
Dann wurde aus ihm ein stinknormaler Sozialdemokrat. Ende der 90er Jahre, ich war damals Leiter der Bundeshaus-Redaktion von FACTS, kam Markus Somm in der Wandelhalle auf mich zu, geschickt von der Bundeshausredaktion des Tages-Anzeiger.Ihr Motiv: Die Tagi-Angestellten in Bern wollten eine Lohnzulage verlangen - zum Ausgleich der Steuertarife, die in Bern so viel höher seien als in Zürich. Somm wollte dieses Anliegen direkt dem damaligen Konzernchef Michel Favre unterbreiten, als dieser sämtliche Tamedia-Mitarbeiter in Bern zu einem feinen Nachtessen ins Lorenzini-Du Théatre einlud.
Da werde ich strikt dagegen votieren, im Beisein von Favre, kündigte ich Somm an. Ich spreche mich in FACTS doch ständig zu Gunsten des Steuerwettbewerbs aus, also könne ich solch abstruse Forderungen sicher nicht unterstützen. Ich wohnte damals auch gar nicht in Bern, sondern ich pendelte von der Stadt Zürich nach Bern.
Und sagte zu Somm: "Wenn es Dir die in Bern nicht gefällt, zügle nach Zürich! Oder nach Zug! Dort sind die Steuern noch tiefer!"
Am Nachtessen - es gab wie ü blich bei Favre exzellenten Wein - verlor Somm keine Silbe über unterschiedliche Steuertarife. Und kaufte später, als er definitiv kein Linker mehr war, ein grösseres Haus Wädenswil. Dort sind die Steuersätze nicht gar so tief wie vis-a-vis in Herrliberg, aber sehr viel tiefer als in Bern, ganz zu schweigen von Basel-Stadt!
In neuerer Zeit fährt Somm seinen Slalom immer schön parallel zum grossen Christoph. Einmal knallhart gegen die Steuerabkommen mit den USA, dann sanft dafür. Linientreu.
Ich freue mich jetzt schon auf die Schnitzerlbänke an der nächsten Fasnacht!
Montag, 30. August 2010
Freitag, 27. August 2010
WWW
Unter der Abkürzung WWW (Widmer wandert weiter!)
Mittwoch, 25. August 2010
Ein Genuss!

Bis gestern wusste ich nicht, was ein charmantes Buch ist.
Dann habe ich zum ersten Mal den "Geschmack der Liebe" in die Hände bekommen, wunderbar formuliert von meinem Freund Jost auf der Maur, wunderschön illustriert von Peter Gut.
Ich emfphle es allen Frauen und Männern!
Hier zum Sonderpreis
Montag, 23. August 2010
Lektüre für Journalisten

Endlich gelesen! Und dank Martin Suter neu erfahren:
Jeder von uns Journalisten kann aus dem künstlichen Koma erwachen. Um dann um viele Ecken herum womöglich zur Erkenntnis zu gelangen:
Die Wirklichkeit ist nicht immer so simpel, wie wir sie uns zuvor im Kopf zurecht gebastelt haben. Ein paar von uns täuschen sich in Freund wie Feind. Während andere so weiter daher schreiben, als ob sie die Wahrheit für sich gepachtet hätten.Bis in alle Ewigkeit.
Sonntag, 8. August 2010
Betr. Hans-Rudolf Merz
Volltext
