Mittwoch, 26. November 2014

Prada ob Bellinzona - mein Geheimtipp

Neulich habe ich in der "Schweizer Familie" erzählt, dass ich in Prada gelandet sei. Und seither fragen mich alle, wie das passieren konnte, dass ich in Arth Goldau vergessen habe, aus dem Zug auszusteigen.

Nun denn: Der Zug war lang. Ich zuhinterst. Schaute hinaus. Vom Perron ein halber Meter zu sehen. Ich dachte, der Zug fährt noch etwas weiter. Das tat er  - direkt nach Bellinzona.

Zu meinem Glück. Denn sonst hätte ich nie im Leben Prada gesehen: Hier

Sonntag, 23. November 2014

Yves Netzhammer und sein Werk

Schlicht Wundervoll.
Permanent ausgestellt im Kunstmuseum Bern gleich beim Eingang im Parterre links in einem separaten Raum. Oder auch zu sehen hier.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Schang Hutter und sein Werk

Neulich traf ich den Künstler Schang Hutter in einem Tramdepot von Bern. Es war sehr  eindrücklich.

Montag, 13. Oktober 2014

Wir sind das Volk - nach dem 9. Februar

Ich blogge nicht mehr so viel über Wirtschaft und Politik. Und wenn ich es gelegentlich doch tue, dann verhaue ich mich gehörig. Dabei sollte ich aus Erfahrung klüger sein: In Politik und Wirtschaft muss man ruhig Kopf bewahren können. Die Zeit heilt die Dummheit,  das Durchwursteln wird zur Genialität, besonders in der Schweiz, wo das Volk regiert.

Und dann Worte in die Verfassung setzt, die dort nichts verloren haben. Der Alpenquerende Güterverkehr erfolgt nicht auf der Schiene, auch wenn das in Artikel 84 der Verfassung steht. Im Gegenteil. Eher früher als später kommt die zweite Röhre für die Strasse.

Trotzdem ist der alte Streit rund um die Alpeninitiative längst vergessen. Politisch wurde das Problem über den Preis gelöst. Die Transporteure zahlen seither einen Preis dafür, dass ihre Güter auf der Strasse die  Alpen queren. Eine intelligente Lösung, mit der rot wie grün, nationalkonservativ wie urbanprogressiv leben kann.

Bei der Masseneinwanderung zeichnet sich  Ähnliches ab. Die Gemüter kühlen sich ab. "Jährlich Höchstzahlen" und  "Kontingente"haben, auch wenn sie in der Verfassung festgeschrieben sind,hierzulande nichts zu suchen. Die Schweiz der Zukunft ist nicht die Sowjetunion von früher. Links wie  rechts wird auch hier eine Lösung finden, bei der niemand das Gesicht verliert. Indem wir von denen, die etwas tun, was das Volk nicht will, einen Preis in Franken verlangen.

PS: Obschon  ich nicht mehr so viel von Wirtschaft und Politik verstehe, so bleibe ich der alte  Rechthaber von früher. Was Avenir Suisse, Reiner Eichenberger und Christoph Blocher nun hoffentlich zu Ende denken, habe ich schon am 10. Februar behauptet. Nachlesen

Samstag, 11. Oktober 2014

Neulich war ich in Meride

Am Fuss des Monte San Giorgio. Hier: Mein Reisebericht

Dienstag, 30. September 2014

Ruedi Fluri und sein Werk

Der Solothurner Verwandlungskünstler hat im Park vor dem Kunstmuseum zwei neue Skulpturen präsentiert. Ich habe ihn besucht, wir haben ihn fotografiert, er sprach davon, dass es ein Wunder wäre, wenn seine beiden Türme den Sommer überleben würden.

Und siehe da, am nächsten Tag lag der eine Turm - das weisse Faltwerk - am Boden zerstört.

Wer beide Werke sehen will: Hier

Dienstag, 26. August 2014

Mein letzter Wunsch

Der letzte Tanz“ heisst die letzte CD von Charlie Haden, erschienen ein paar Wochen vor seinem Tod. Eingespielt hat er seinen Abschied sieben Jahre zuvor zusammen mit Keith Jarret. Wie oft sich diese beiden gegenseitig begleitet haben, ist unzählbar. Aber man hört, wie der eine auf den andern hört, Ton für Ton. Zu zweit allein spielen sie uns in aller Ruhe vor, dass das Ende noch nicht das Ende war und der ewig totgesagte Jazz ein wenig weiter taktet. 76 Minuten lang ist dieser „letzte Tanz“, neun Standards gibts von Monks Klassiker „'Round Midnight“ bis zu „Every Time we say Goodbye“ von Cole Porter. Doch das ist erst das zweitletzte Lied, dann folgt der allerletzte Klang: „Goodbye“, diese wunderschöne Komposition von Gordon Jenkins, gespielt vom Bassisten Charlie Haden, gestorben im 77. Jahr und dem Pianisten Keith Jarrett, lebendig im 70. Jahr. Wenn man sich noch etwas wünschen darf für die eigene Beerdigung - das wäre ein Soundtrack.

Keith Jarrett, Charlie Haden: Last Cance. ECM

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