Dienstag, 27. Juli 2010

Jede Stimme zählt!

Wer unsern Echtzeit-Verlag unterstützen will, kann das jetzt tun:
Hotlist der unabhängigen Buchverlage für den deutschen Buchpreis

Montag, 26. Juli 2010

Neulich habe ich geflunkert


"Eines an einem Tag", hätte ich gelesen, ein Buch an einem Tag, schrieb ich hier neulich. Doch das schaffe ich leider nicht mehr, in Wahrheit brauchte ich auch für "Zwei an einem Tag" drei oder vier Tage. Aber die Besonderheit bei
David Nicholls besteht darin, dass ich auch in drei oder vier Tagen nicht rausgeflogen bin. Immer wenn ich das Buch neu in die Hand nahm, blieb ich mitten drin.Das ist mir schon lange nicht mehr passiert.

Freitag, 23. Juli 2010

Eines an einem Tag

Habe wieder mal ein ganzes Buch fertig gelesen. Eines an einem Tag. Von vorn bis hinten. Weil es so gut geschrieben ist. Und als ich am Ende gelangt war, habe ich ein zweites Mal ganz vorn beginnen müssen. Bei diesem Buch will man am Ende erst recht wissen, wie es wirklich angefangen hatte.

Wer immer noch nicht weiss, welches Buch ich meine:

David Nicholls: Zwei an einem Tag

Dienstag, 20. Juli 2010

Wie gross wird die Schweiz?

Das Zentralorgan für die Unabhngigkeit und Neutralität der Schweiz, abgekürzt ZUNS, liess neulich via Umfrage abklären, welche Völker der benachbarten Regionen gegebenfalls der Schweiz beitreten würden. Resultat: alle möchten gern, alle.

Nur: Das wäre eine einseitige Aktion gegen uns.Das letzte Wort über diese Frage hätten nämlich wir Schweizerinnen und Schweizer. Als Baselbieter, im Jahr 1967 sieben Jahre jung, war ich damals stolz auf den Kleber auf unserem VW Käfer: "Baselland bleibt selbständig". Wie die Volksabstimmung zeigte, blieb Baselland selbständig, ohne Basel-Stadt.

Und als Schweizer im Jahr 2010 bin ich mir ziemlich sicher: Wir würden weder Baden-Württemberg (D) aufnehmen wollen. Den Vorarlberg (Ö) auch nicht, so wenig wie die Regionen Savoyen/Hochsavoyen (F). Und Como/Varese (I) schon gar nicht.

"Die Schweiz bleibt selbständig!", ohne Elsass.

Montag, 19. Juli 2010

Wie viel Geld ist meine Webseite Wert?

Im Internet gibt es allerhand exakte Informationen . Auf obige Frage antwortet zum Beispiel diese Adresse hier.

Soeben habe ich die url meiner persönlichen Webseite eingeben und einen Wert von 1'724 Franken und 70 Rappen erhalten. Ich finde das eindeutig zu wenig,zu diesem tiefen Preis würde ich nie verkaufen. Mein Blog hingegen, das würde ich noch so gern hergeben!

Samstag, 10. Juli 2010

Neulich war ich im Kloster

Für ein Wochenende nur, aber immerhin: Ein weiteres erstes Mal in meinem Leben!
Mehr

Freitag, 9. Juli 2010

Blogger Moritz

Ich habs schon seit längerer Zeit vermutet: Kollege M.L. tritt immer kürzer und kürzer. Siehe zum Beispiel hier.

Freitag, 2. Juli 2010

Fränkli

"Der Euro fällt ins Bodenlose und die Nationalbank darf nicht intervenieren": So steht es heute in grossen Buchstaben auf Seite 1 im Tagesanzeiger.

Ich sehe es anders:

Erstens fällt der Euro nicht ins Bodenlose, sondern auf Franken 1.30. Bald könnte 1 Euro auf Franken 1.20 fallen. Das ist kein Horror-Szenario, sondern meine persönliche Einchätzung, die ich hier seit einiger Zeit vertrete.

Zweitens darf die Nationalbank alles. Sie ist politisch unabhängig. Sie könnte invervenieren, wenn sie nur wollte. Falls sie jetzt tatsächlich nicht mehr interveniert, dann will sie nicht.

Drittens frage ich mich, woher der Tagesanzeiger weiss, dass die Nationalbank nicht mehr intervenieren darf resp. nicht mehr will. Bekanntlich hat sie noch nie ein Wechselkursziel deklariert, mit einer einzigen Ausnahme während einer kurzen Phase unter dem legendäten Fritz Leutwiler in den 70 er Jahren.

Warum hat die Nationalbank seither nie mehr ein Wechselkursziel deklariert? Weil alle Devisenhändler dieser Welt damit eingeladen würden, die Position resp. die Glaubwürdigkeit der Schweizer Nationalbank auszutesten.

Umgekehrt deklariert die Nationalbank ein Zinsziel, offen, ehrlich, regelmässig. Dieses Ziel hält sie ein. Streng. Der 3-Monats-Libor liegt haargenau dort, wo ihn die Nationalbank haben will: bei 0,1 Prozent, einem historischen Tiefstsatz.

Was ein deugliches Signal ist: an mich, den Zürcher Tages-Anzeiger und die ganze Welt: Die Nationalbank will verhindern, dass der starke Franken noch stärker wird.

Ob das gelingt, werden wir sehen. Bei 1 Euro zu Franken 1.20 geht die Schweiz auf jeden Fall noch nicht unter.