Dienstag, 30. März 2010

Ruth Metzler: Das Comeback

Offenbar gibt es einen neuen Job, für den die junge Alt-Bundesrätin gehandelt wird: Generaldirektorin der SRG.

Montag, 29. März 2010

Ich Amateur

Sind wir ehrlich: Wir alle irren manchmal. Die im Sommer 08 neu gegründete Partei der Mitte hat zwar noch immer nicht die richtige Internet-Adresse, aber dennoch eine Zukunft.

Mein Post vom 24. Juni 2008.

Mittwoch, 24. März 2010

Die nächste Krise ist eine Währungskrise

Ich wiederhole mich dauernd, aber als notorischer Rechthaber muss man . Alle Staaten leben über ihre Verhältnisse. Das bildet sich prompt ab: bei den Kursen ihrer Währungen. Der Euro sinkt. Und weil die USA, Japan und vor allem Grossbritannien ebenfalls übermarchen, steigt nicht der Dollar, nicht der Yen, nicht das Pfund. Sondern unser Franken. Und das wird so lange weitergehen, so lange die Schweiz das einzige Land der Welt ist, welches die strengen Kriterien von Maastricht noch erfüllt.

Sonntag, 14. März 2010

Zur Zukunft des Euro


Alles wie in der Schule: Wer hat die Hausaufgaben gemacht, wer nicht?

Streng war man in der EU vor allem am Anfang. Um bei der Währungsunion aufgenommen zu werden, mussten alle Länder so genannte Konvergenz-Kriterien erfüllen.

Erstens durfte die Neuverschuldung der einzelnen Staaten maximal 3 Prozent des BIP betragen.


Im Jahr 2010 präsentiert sich die Wirklichkeit so:

9,8 Prozent Griechenland
8,5 Prozent Spanien
7,6 Prozent Portugal
5,4 Prozent Italien, der neue Musterknabe!






Zweitens durften sich die Gesamtschulden der öffentlichen Haushalte auf maximal 60 Prozent des BIP belaufen. Die Wirklichkeit präsentierte sich Ende 2009 so:

117 Prozent Italien
109 Prozent Griechenland
73 Prozent Portugal
55 Prozent Spanien, der neue Musterknabe!

Ich will hier keine Zeugnisse verteilen. Als kleiner Blogger frage ich mich einfach, warum der Euro, gemessen in Schweizer Franken, weiterhin so stark ist.

Meine Prognose: Das dicke Ende kommt erst!

Dienstag, 9. März 2010

Zur Zukunft des Frankes

Island, Griechenland. Die nächsten Kandidaten sind Spanien, Portugal. Und immer das gleiche Theater: Der Euro wird schwach und schwächer.

Nur eine Währung wird stark und stärker. - Welche?

Der US-Dollar ist es nicht. Denn die USA stehen bzgl. Verschuldung schlimm da, schlimm in absoluten Zahlen.

Der japanische Yen ist es auch nicht, Japan hat als Hafen der Stabilität und Sparsamkeit abgedankt.

Das britische Pfund ist es sicher nicht. Grosbritannien steht bzgl. Verschuldung am schlimmsten da, diesmal in relativen Zahlen.

Kurzer historischer Rückblick: In Maastricht haben sich die EU-Länder auf einige wenige Regeln geeinigt. Diese Regeln werden heute von keinem Land der Welt eingehalten werden, schon gar nicht in Europa innerhalb der EU. Bis auf eine Ausnahme: Mutter Helvetia.

Die seit etwa drei Monaten andauernde Währungskrise könnte nach folgendem Szenario weiter laufen:

Der Schweizer Franken wird, da i internationaler Rettungsanker, noch stärker. .Die Exportindustrie wird, angeführt von der Uhren-Familie Hayek, ein Geschrei veranstalten, wie aus der jüngeren Wirtschaftsgeschichte bestens bekannt. Die Nationalbank wird tun, was sie bisher tat: Die Zinsen tief halten. Die sind schon nahe bei null, tiefer geht kaum. Also muss die Nationalbank direkt am Markt intervenieren, mit stärker werdenden Franken schwächer werdende Euros aufkaufen. Darauf wird die politische Rechte, angeführt von Blocher & Schiltknechtschreien. Die Schweiz solle bitte autonom und stark = autark bleiben.

Eine Zeit lang wird die Nationalbank ein bisschen intervenieren, ein bisschen zuschauen, wieder ein bisschen intervenieren, wieder ein bisschen zuschauen - bis wirHinterletzten merken:

Wirklich autonom sind wir Schweizer nicht.

Derweil werden die Importgüter in Folge des angestiegenen Frankens billiger, was die Inflation tief hält, nahe bei null . Auch die Zinsen bleiben tief, danhe bei null. Bis dann....

bis dann was?

Bis der Euro so tief fällt, dass die EU in ihrem Innern endlich für Ordnung und Stabilität sorgt, um den Euro in die Zukunft zu retten. Aber bis dann vergehen noch ein paar Jahre.

Sonntag, 7. März 2010

Miriam Burnout Meckel

Sie gibt ein Interview ums andere,heute in der SonntagsZeitung, gestern im Tagesanzeiger, in dem sie u.a. behauptet hat, das menschliche Hirn sei nicht fürs Multitasking geschaffen.Nächsten Sonntag folgt eine Sternstunde Philosophie am TV. Sie bloggt., fleissiger als es Moritz Leuenberger je getan hat. Sie schreibt Bücher (die Mehrzahl ist beabsichtigt). Sie schreibt Kolumnen in Publikumszeitungen und Artikel in Fachzeitschriften. Als Professorin ist sie aktiver als die meisten ihrer männlichen Kollegen. Sie sieht gut aus und tritt gern auf.

Kurz und gut: Sie ist eine klassische Kandidatin fürs Burnout. Welches sie bereits überstanden hat. Um nun ehrlich und authentisch darüber auf allen Kanälen zu reden, bevor sie sich verabschiedet - für ein Semester nur. Im Ausland, berufshalber. Alles Gute und bis bald!

Mittwoch, 3. März 2010

Eigentor der Buchhändler

Sie waren die Lobby für die Wiedereinführung der Buchpreisbindung: Die Buchhändler. Jetzt haben sie ihr Ziel erreicht. Nach dem Nationalrat folgt ihnen auch der Ständerat.

Allerdings mit einem Ausnahme-Sonder-Paragrafen. Der Internet-Buchhandel soll von den künftig fixen Preisen befreit sein . Wird dieses Modell in die Realität umgesetzt wird, haben die Buchhändler ein klassisches Eigentor geschossen. Dann können die Kleinen ihre Läden schliessen. Dann wandert das Geschäft endgültig ins Internet ab.


Schlimm ist das nicht. Es sind ja nicht die Buchhändler, die "das Kulturgut Buch" herstellen. Sondern die Autorinnen, Autoren und Verleger.

Dienstag, 2. März 2010

Zur Wiedereinführung der Buchpreisbindung

Wer profitiert davon?

Die Buchhändler, die sich dem Wettbewerb bald nicht mehr stellen müssen, sondern wieder auf fixe Preise abstellen dürfen.

Wer profitiert nicht?

Nicht die Verleger. Denn die Verleger verdienen immer gleich wenig, egal, ob ihre Bücher zu Aktionspreisen via Ex Libris verhökert werden oder zu teuern Preisen im Quartier-laden.

Es profitieren auch nicht die Autorinnen und Autoren. Die verdienen auch immer gleich wenig, egal, ob ihre Bücher zu Aktionspreisen via Ex Libris verhökert werden oder zu teuern Preisen im Quartier-laden.

Wie rettet wir das "Kulturgut Buch" in die Zukunft?

Indem wir die Buchhändler vom freien Markt befreien. Das haben unsere Politiker in Bern heute bschlossen. Launig, aber wahr!