Gestern berichtete die SonntagsZeitung darüber, wie die mit Staatsgeldern gerettete UBS mit Dumping gegen ihre Konkurrenz antritt. Zum Beispiel mit Billigst-Hypotheken, bei denen die UBS gerade noch 0,2 Prozent auf den offiziellen Libor draufschlägt. So macht die nach wie vor grösste Bank der Schweiz Geschäfte, bei denen von vornherein klar ist, dass sie kein Geld verdienen kann.
Heute berichte ich, wie die Migros-Tochter Ex Libris dasselbe Prinzip mit meinem neuen Buch durchspielt.
Bei Ex Libris kostet es SFr. 19.60.
Zuvor kauft es Ex Libris bei einem Zwischenhändler ein, der Fr. 12.60 pro Exemplar bezahlen muss.
Daraufhin treten weitere Kosten hinzu:
2 Franken fürs Porto
1 Franken für die billigste Verpackung
2 Franken für die Rechnungsstellung und Zahlungskontrolle etc.
2 Franken für den Transport des Buchs, die Zwischenlagerung, die Abwicklung des Versands.
Summa summarum belaufen sich die Kosten auf mindestens Fr. 19.60 pro Buch - womit klar ist, dass Ex Libris von vornherein kein Geld verdienen kann.
Wer als Kund darauf achten möchte, dass auch unser Verlag etwas verdienen und weiterhin Bücher produzieren kann, kaufe mein Buch bitte hier. Danke!
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