Die Kulturstiftung Pro Helvetia möchte die Kultur in der Schweiz fördern. Schön. Darum fördert sie auch Schweizer Buchverlage. Noch schöner. Dieses Jahr hätten gemäss Ausschreibung "unabhängige Schweizer Literaturverlage" profitieren sollen.
Der Hauptpreis in Höhe von 75'000 Franken ging an:
Nagel & Kimche, eine 100 prozentige Tochter des deutschen Grossverlags Hanser .
Okay, jetzt kann man mir vorwerfen, ich sei frustriert, dass unser kleiner Echtzeit Verlag, der sich um die Nebenprämie in Höhe von 25'000 Franken "speziell für Nachwuchsverlage" beworben hat, leer ausgegangen ist. Dabei wissen wir sehr wohl: Vielen andern ging es gleich. Kein & Aber, ein schon etwas grösserer, trotzdem unabhängiger Schweizer Verlag, hat ebenfalls kein Geld erhalten. Aber die Leute dort erwägen nun, bei der Pro Helvetia "Beschwerde einzureichen".
Zofingens Blutstab
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Man soll nicht vorschnell den Stab über jemanden brechen. Die Redewendung
heisst so viel wie: Man soll nicht vorschnell über eine Person ein
endgültiges Ur...
vor 17 Stunden


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