Donnerstag, 9. Oktober 2008

War dann mal weg

Für vier Nächte nur. Keine Spur von Panik dort. Die Leute waren höflich, freundlich, mindestens so fröhlich wie in Zürich. Ich sah keinen einzigen Run auf keine einzige Bank. Löhne werden ausbezahlt, sonst würde nicht so eifrig konsumiert. Neue Bauten werden aus dem Boden gestampft, keine Lotterbuden. Andern Häusern sieht man den Lauf der Zeit etwas an, aber das ist keine Prise Krise, sondern eine Prise Romantik. Oliven werden geerntet, und zum Dank gab's am Sonntag eine Messe in der Kirche. Kreditkarten bleiben aktzeptiert. Aus den Bancomaten spukt es keine Franken. Aber 1 Euro ist weiterhin 1 Euro . Wirklich: keine Spur von Panik dort.

Kommentare:

andré hat gesagt…

... die dort haben auch einen berlusconi und nicht sechs mannen und frauen am werk - einer blendet mehr als unsere sechs, noch...

Anonym hat gesagt…

Könnte es nicht auch sein, dass eifrig konsumiert wird, weil die verbliebenen Sparer ihr Geld abheben und zum Schutz gegen Inflation ausgeben?